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Umweltministerium fördert Karlsbad und Ettlingen mit dem Programm „Wasserwirtschaft und Altlasten“

Hochwasserrückhaltebecken Mutschelbach und Fröschlesberg und Sanierung an alter Aral-Tankstelle Pforzheimer Straße Ettlingen 2020 gefördert

Stuttgart/Ettlingen. Obwohl unser Leben derzeit ganz im Zeichen des Kampfes gegen die schnelle Ausbreitung des Corona Virus steht, arbeiten die Ministerien in Baden-Württemberg auch weiterhin an begonnenen Förderprogrammen“, teilen die Ettlinger Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU) mit.

Mit dem Landesförderprogramm „Wasserwirtschaft und Altlasten 2020“ werden auch Projekte im Wahlkreis Ettlingen gefördert: die Hochwasserrückhaltebecken Mutschelbach und Fröschlesberg in Karlsbad und die Sanierung an der alten Aral-Tankstelle Pforzheimer Straße. „Hochwasserschutz kann bei Starkregenereignissen entscheidend sein und die empfindliche Ökologie an unseren Flüssen und Seen zu verbessern, hilft Tieren und Pflanzen“, so Saebel. Neumann-Martin ergänzt zu den Altlasten an der Tankstelle: „Neben der Gefahr, dass die Altlasten die Gesundheit der Menschen gefährden, erzeugen sie sehr hohe Entsorgungs- und Sanierungskosten.“

Die Gemeinden erhalten für den Neubau in Mutschelbach einen Zuschuss von 300.700 €, für die Sanierung mit Neubau in Fröschlesberg 10.000 € und für die Teilfläche der alten KFZ-Werkstatt der Tankstelle 27.500 €. Die Maßnahmen dienen dem Hochwasserschutz und dem Schutz des Bodens und der Gewässerqualität. Insgesamt stehen durch eine Mittelerhöhung 190 Mio. € aus Mitteln des Kommunalen Investitionsfonds zur Verfügung, die laut Umweltministerium 300 Mio. € an weiteren Gesamtinvestitionen auslösen. Es handelt sich hierbei um von den Kommunen beabsichtigte, aber noch nicht bewilligte Maßnahmen. Die endgültige Förderung der einzelnen Maßnahmen erfolgt durch separate Bewilligungsbescheide. Welche größeren Maßnahmen gefördert werden sollen, bewertet und entscheidet ein Verteilungsausschuss Mitte des Jahres.

 

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