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Sommertour in Rheinstetten

„Manche Gesetze, die in den letzten Jahren in Baden-Württemberg verabschiedet wurden, machen uns das Leben schwer,“ erklärte Architekt Bernd Bistritz gegenüber Christine Neumann MdL, als er das Projekt „Altes Rathaus Forchheim“ in Rheinstetten vorstellte. Als Beispiel nannte er die Bestimmungen zur umfassenden Barrierefreiheit, die bei der Umwidmung alter Gebäude zum Teil schwierig bis ins letzte Detail umzusetzen seien, oder auch die Bestimmungen zur Wärmedämmung, die eine komplette neue Dämmschicht für das Gebäude notwendig machen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU Gemeinderatsfraktion Franz Deck sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger informierte sich die Landtagsabgeordnete bei einem Baustellenrundgang über den Umbau des alten Rathauses Forchheim zu einem seniorengerechten Wohnhaus mit zehn Wohneinheiten.

Die Stadt Rheinstetten hatte eine Erbschaft mit der Auflage erhalten, diese für ein seniorengerechtes Wohnprojekt zu verwenden. „Mein Vorschlag war, dieses Projekt im alten Rathaus Forchheim zu realisieren, dessen mögliche Weiternutzung seit Jahren unklar war“, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp. Damit sei eine zukunftsweisende Umwidmung des Gebäudes möglich geworden. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahmen belaufen sich auf 1,8 Mio. Euro, von denen ca. 1 Mio. Euro durch die Erbschaft gedeckt sein werden. Den zukünftigen Mietern werde ein „Notknopf“ zur Verfügung stehen und wöchentlich werde eine Sprechstunde der Sozialstation hier stattfinden können, so Oberbürgermeister Schrempp weiter. Die Miete werde sich an den ortsüblichen Mieten sozialer Träger orientieren. Der CDU Fraktion sei es wichtig gewesen, so Franz Deck, die für die Bürgerinnen und Bürger in Rheinstetten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig Einnahmen für die Stadtkasse zu bekommen.

 

„Diese Erbschaft war zwar ein Glücksfall für die Rheinstetten und so sicherlich eine Ausnahme. Das Projekt als Ganzes ist aber ein Vorbild für weitere Kommunen“, zeigte sich Christine Neumann überzeugt. „Denn für die alternde Gesellschaft benötigen wir seniorengerechten Wohnraum, gleichzeitig stehen Gebäude leer oder bedürfen eine Umwidmung.“ Deshalb sei sie von der Idee und der Umsetzung des Projektes begeistert, so Neumann. Die sitzungsfreie Zeit des Landtages nutzt Christine Neumann MdL in diesem Jahr dafür, verschiedene Einrichtungen in ihrem Wahlkreis zu besuchen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die Auswirkungen der Landespolitik vor Ort zu erleben, aber auch neue Impulse für Ihre Arbeit im Landtag mitzunehmen. Die Sommertour 2017 steht unter dem Motto: „Soziale Vielfalt“.

 

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