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Neumann trifft Wolf am 18.12.2015

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Trotz der vorweihnachtlichen Hektik füllte das Thema „Windkraft in unserer Region“ den Spessarter Spechtwaldsaal problemlos. Rund 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um die Standpunkte unseres Spitzenkandidaten Guido Wolf zum Ausbau der Windenergie unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Naturschutz dargelegt zu bekommen.

Die Ortsvorsitzende aus Schluttenbach Dr. Cornelia Langguth sowie die Ortsvorsteherin aus Spessart Elke Werner begrüßten die teilweise aus ganz Baden-Württemberg angereisten Gäste. Als Kommunalpolitikerinnen machten beide kein Geheimnis aus ihrer Meinung, dass Windkraftanlagen nur an Standorten gebaut werden dürfen, an denen die Windhöffigkeit entsprechend hoch und die Wirtschaftlichkeit garantiert sei.

Weiterhin sei neben diesen Aspekten sei auch der Arten- und Naturschutz zu berücksichtigen. Die Kandidatin für den Landtag Christine Neumann erwähnte hierzu die Gefährdung der zahlreichen Brutstätten. Viele Freiwillige vor Ort hatten diesbezüglich in den vergangenen Jahren die Vogelbestände der heimischen Wälder dokumentiert. Deren Existenz sei durch den Windenergieausbau unmittelbar in Gefahr.

„Ich sehe lauter stehende Windräder im Land“, mit diesen Worten stellte Wolf seinen grundsätzlichen Standpunkt zur Windenergie klar. Den Ausbau dieser Energieform kann es folglich nur geben, wenn vorher eindeutig geklärt wurde, dass die Windhöffigkeit und Wirtschaftlichkeit der Anlagen gesichert sei. Sein Ausbauziel läge bei 5 %, statt den aktuell von den Grünen angepeilten 10 %. „Baden-Württemberg ist kein Windland“, er sähe auch andere Energieträger, wie z.B. Biomasse, aber auch den Ausbau von Stromspeichern als wichtige Option. So könne Baden-Württemberg auch ohne den massiven Ausbau der Windkraft zu Ungunsten des Naturschutzes zum Gelingen der Energiewende bei gleichzeitigem Erhalt der heimischen Wälder und Artenvielfalt beitragen.

Den Energieverbrauch generell zu senken, sieht Wolf als weitere Maßnahme. Die Energieeffizienz der technischen Geräte und eine moderne Gebäudedämmung müsse weiter voran gebracht werden.

Abschließend bekräftigte Wolf seinen Willen im März den Wechsel im Land zu vollziehen und wurde dafür mit starkem Beifall verabschiedet.

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