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Christine Neumann-Martin MdL in der Waldorfschule Karlsruhe

„Politik bedeutet, Kompromisse zu suchen und zu finden,“ erklärt Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU) den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse der Waldorfschule Karlsruhe. Die Abgeordnete wurde anläßlich des „Tages der Freien Schulen“ eingeladen, die Schule kennenzulernen und von ihrer Arbeit zu berichten. „Als junge Abgeordnete hat man oft einen anderen Fokus als ältere Kollegen, deshalb finde ich es wichtig, dass auch die jüngere Generation im Landtag vertreten ist,“ so die Abgeordnete, die als jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion verschiedene Formate begleitet, in denen sich Jugendliche über die Landespolitik informieren können und sich auch mit ihren Vorstellungen einbringen können. „Beim Jugendlandtag, der jedes 2. Jahr stattfindet, diskutieren Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg zwei Tage lang mit den Abgeordneten, ausserdem finden Jugendkonferenzen statt, die eine Beteiligung von jungen Menschen ebenfalls ermöglichen. Ich kann Euch nur empfehlen, Euch aktiv einzubringen,“

„Im Politikunterricht legen wir Wert darauf, dass unserer Schülerinnen und Schüler sich auch über aktuelle Themen informieren,“ erklärte der Politiklehrer der Klasse. „Deshalb werden zu Beginn der Stunde aktuelle Nachrichten des Tages besprochen.“ Derzeit befasse man sich unter anderem auch mit den Themen Populismus und Rechtspopulismus. „Wichtig ist mir, gerade die Rechtspopulisten bei den Themen zu packen. Wo sind die konkreten Lösungsvorschläge für die Probleme, wie sollen diese umgesetzt werden,“ sagte Neumann-Martin. Ganz schnell werde dann klar, dass nur sehr wenige Inhalte angeboten werden.

Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch diskutierte die Landtagsabgeordnete mit Vertreterinnen und Vertretern des Schülerrates und Lehrerinnen der Schule. Die Finanzierung der Schule, zu der auch die Familien der Schüler einen Beitrag leisten, war eines der angesprochenen Themen. „In den letzten Jahren sind neue Herausforderungen auf uns zugekommen,“ erklärte Renate Beyer, „deshalb wäre es für uns die Finanzierung von Schulsozialarbeit wichtig. Vertrauenslehrer und Schülermediatorinnen und Schülermediatoren leisten eine ganz hervorragende Arbeit,“ so Beyer weiter, aber in vielen Fällen wäre professionelle Unterstützung wichtig. Christine Neumann-Martin versprach, diesen Hinweis mitzunehmen. Sie selbst sei von der Notwendigkeit von Schulsozialarbeitern überzeugt.

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