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Christine Neumann-Martin MdL fragt nach medizinischen Kapazitäten

Ettlingen / Stuttgart: „In den letzten Tagen wurde ich mehrfach darauf angesprochen, wie die Versorgung mit Schutzausrüstung für medizinisches und pflegerisches Personal in der Region weiterhin sichergestellt wird“, erklärt Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU). Dabei ging es sowohl um Krankenhäuser, als auch um Alten- und Pflegeheime und sonstige Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge. „Ich kann die Ängste und Befürchtungen sehr gut nachvollziehen“, so Neumann-Martin, die auch gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist.

Das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg ist für die landesweite Organisation zuständig. Gemeinsam mit weiteren Kollegen aus der CDU-Landtagsfraktion hat sich Neumann-Martin deshalb bei Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) nach dem Stand für Baden-Württemberg erkundigt. Dabei ging es darum zu erfahren, wie es derzeit gelinge, weitere Intensivbetten aufzubauen, wie der Stand bei den Laboren in Baden-Württemberg ist oder auch wie die Arbeitsweise derzeit in den verschiedenen Stäben organisiert ist.

Unter anderem wollen die Abgeordneten ganz konkret erfahren, wie der Zeitplan und das Konzept für die Verteilung zentral beschaffter Schutzausstattungen aussehen, wie die Versorgung konkret ablaufen soll und in welchem Umfang dabei auch andere Leistungserbringer als Ärzte und Krankenhäuser berücksichtigt werden können.

„Auch ist die Frage wichtig zu klären, ob es auch eine Erhebung zum tatsächlichen Bedarf im Land gibt“, erklärt Neumann-Martin, die sich auch als gesundheitspolitische Sprecherin für die Gesamtlage interessiert. „Wir wissen, dass alle Ministerien am Anschlag sind. Selbstverständlich ist zunächst wichtig, alles dafür zu tun, dass Medizin und Pflege arbeiten können, dass die Verordnungen zügig ausgearbeitet und umgesetzt werden können. Aber ebenso wichtig ist, Abgeordnete und die Öffentlichkeit zu informieren.“ Die Akzeptanz der Maßnahmen könne man nur durch Transparenz erreichen. „Wir alle gehen davon aus, dass wir gerade die Ruhe vor dem Sturm haben. Deshalb müssen wir die Bürgerinnen und Bürger informieren und mitnehmen und ihnen auch zeigen, dass wir gemeinsam handeln.“

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