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Christine Neumann-Martin MdL fragt nach Ertüchtigung Rheinbrücke

Kleine Anfrage an die Landesregierung zur Ertüchtigung der Rheinbrücke beantwortet

„Für das Land Baden-Württemberg ist das gewählte Bauverfahren, nämlich die Verstärkung der orthotropen Fahrbahnplatte mit dem UHPC-Verfahren weiterhin die bautechnisch beste und auch bewährte Möglichkeit zur Ertüchtigung der Rheinbrücke bei Karlsruhe“, erklärte Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin, die mit einer kleinen Anfrage an den Landesverkehrsminister klären wollte, wie sich die weiteren Verzögerungen der Bauarbeiten auf die Sanierung der Rheinbrücke auswirken und ob es Überlegungen gibt, ein anderes Verfahren für die Ertüchtigung der Brücke zu wählen.

„Weiterhin geht Verkehrsminister Hermann davon aus, dass Ende Oktober 2018 mit den Baumaßnahmen an der Rheinbrücke bei Karlsruhe begonnen werden kann“, sagte Neumann-Martin, auch wenn die beauftragte ARGE bisher lediglich Vorversuche an Musterplatten auf eigene Kosten durchgeführt habe. „Die bauvertraglich vorgesehene Probeplatte, deren erfolgreiche Ausführung durch den Auftraggeber gefordert ist, wurde nach Auskunft des Ministeriums noch nicht hergestellt“, so Neumann-Martin weiter.

Eigentlich sollte die Baustelle zur Sanierung der Rheinbrücke zu Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg eingerichtet werden. Nachdem mehrere Musterplatten des geplanten hochfesten Spezialbetons nicht die spezifizierten Vorgaben aufwiesen, wurde der Baubeginn verschoben. „Zwar ist sehr zu begrüßen, dass vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten sorgfältig geprüft wird,“ erklärte Neumann-Martin. Allerdings sei nicht nachvollziehbar, warum die möglichen praktischen Probleme für das Projekt, das seit 2011 geplant werde, erst jetzt zum Vorschein kommen, nachdem der Beginn schon mehrfach öffentlich angekündigt wurde. „Auch hat das Ministerium darauf verwiesen, dass Brücken in den Niederlanden bereits mit diesem Verfahren erfolgreich ertüchtigt wurden. Einige dieser Brücken seien deutlich länger und haben eine höhere Verkehrsbelastung als die Rheinbrücke bei Karlsruhe“, erklärte Neumann-Martin weiter. Angesichts bereits erfolgreicher Projekte seien die Verzögerungen in diesem Fall umso weniger verständlich.

Die Antwort auf die Kleine Anfrage finden Sie hier.

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