Home / Allgemein / Christine Neumann-Martin MdL erklärt zum „Innovationsprogramm Pflege“

Christine Neumann-Martin MdL erklärt zum „Innovationsprogramm Pflege“

Heute wurden die Projekte bekanntgegeben, die in diesem Jahr über das Innovationsprogramm Pflege durch das Ministerium für Soziales und Integration gefördert werden. In Karlsruhe profitiert der Badische Landesverein für Innere Mission mit dem Projekt „Rückhalt – häusliche Pflege vor Ort stärken“ von einer Förderung von 131.587 €.

Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Betreuungsabgeordnete für Karlsruhe, Christine Neumann-Martin MdL: „Die Familien sind mit Abstand der größte Pflegedienst im Land. Sie übernehmen Verantwortung und gehen dabei vielfach bis an die Grenzen ihrer eigenen Leistungsfähigkeit –auch und gerade in der aktuellen Corona-Krise. Sie haben dafür nicht nur unseren Dank verdient, sondern sie dürfen auch erwarten, dass ihnen tragfähige Unterstützungsstrukturen zur Verfügung stehen. Hier setzt das Innovationsprogramm Pflege an. Unter der Federführung von Gesundheitsminister Spahn wurde in den letzten Jahren bereits einiges in der Pflege getan, vor allem für das Pflegepersonal. Von Seiten des Landes erscheint es mir umso wichtiger, darüber hinaus auch die Stärkung der wohnortnahen Unterstützung für ältere Menschen mit geringerem Hilfebedarf und für pflegende Angehörige im Blick zu behalten. Das gelingt unter anderem mit der Unterstützung für das Projekt „Rückhalt“ in Karlsruhe.“

Das Innovationsprogramm Pflege fördert bereits seit dem Jahr 2011 vorbildgebende Pflege- und Versorgungsmodelle, die Leuchtturmcharakter für die baden-württembergische Pflegelandschaft haben. Ziel ist es, vorhandene Pflegeangebote vor Ort besser zu vernetzen und den Aufbau von Versorgungspfaden aus der eigenen Häuslichkeit bis ins stationäre Setting zu unterstützen. Im Jahr 2020 ist das Innovationsprogramm Pflege mit insgesamt rund 3,6 Mio. Mio. Euro dotiert. Der Förderschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem dringend notwendigen Ausbau von Angeboten der Kurzzeitpflege.

Mit ihrem Abschlussbericht hat die Enquete-Kommission Pflege des Landtags dem Parlament und der Regierung einen umfassenden Katalog an Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Dieser wird nun sukzessive umgesetzt. Zentrale Bausteine sind die bedarfsgerechten Gestaltung des sozialräumlichen Umfelds der pflegedürftigen Menschen und die Unterstützung deren pflegender Angehöriger.

Das könnte Sie auch interessieren:
Christine Neumann-Martin MdL

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.