Archiv fürKategorie: Vor Ort
Keine Förderung vom Land für MyShuttle

4. Dezember 2020 | no comments | Allgemein Vor Ort | by: Thomas Bening

Die Ettlinger CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL gratuliert dem Landkreis Karlsruhe zum Gewinn des Preises „Wir machen Mobilitätswende!“, der am Donnerstag von Verkehrsminister Hermann an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel verliehen wurde. „Ich freue mich sehr über den Gewinn dieser Auszeichnung“, so Neumann-Martin MdL. „Die Verleihung des Preises für das Projekt „MyShuttle“ unterstreicht die Innovativität des Projekts in besonderem Maße“, so die CDU-Landtagsabgeordnete.

Eine Förderung für das Projekt wird es vom Land jedoch nicht geben. Dies ist der Antwort des Verkehrsministeriums zu entnehmen, die Neumann-Martin MdL in dieser Woche auf Ihr Schreiben vom 2.November an Verkehrsminister Hermann (Grüne) erhalten hat. In diesem bat Sie den Minister um Förderung für das MyShuttle-Projekt. „Dies bedauere ich zutiefst“, so die Landtagsabgeordnete, die sich schon lange für das Projekt einsetzt.

Das Verkehrsministerium begründete die Antwort damit, dass man „an den gesetzten Rahmen des Landeshaushaltsrechts gebunden sei“. Danach dürften „Zuwendungen zur Projektförderung jedoch nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind“. Da das Projekt MyShuttle „bereits seit Juni 2019 laufe“, sei „eine Förderung dafür leider nicht möglich“, so das Ministerium weiter.
„Sollte das Konzept jedoch auf weitere Teilräume erweitert werden, ist eine Förderung aus diesem Programm entsprechend den Förderbedingungen grundsätzlich möglich“, so das Ministerium abschließend in seiner Erklärung. „Ein kleiner Lichtblick bleibt also, ich werde weiterhin am Ball bleiben“, so Neumann-Martin MdL.

Unterstützung der Gemeinden Ettlingen und Malsch – Windenergie an diesen Standorten darf nicht zum Preis des Artenschutzes erfolgen

20. November 2020 | no comments | Allgemein Vor Ort | by: Thomas Bening

Vor dem Hintergrund der heute beginnenden Verhandlung vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim zu geplanten Standorten für Windkraftanlagen u.a. in der Region Ettlingen meldet sich die Ettlinger CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL zu Wort. „Der Bau von Windkraftanlagen an den betroffenen Standorten in Ettlingen und Malsch darf auf keinen Fall zum Preis des Artenschutzes erfolgen“, so die Ettlinger Landtagsabgeordnete auf Anfrage. „Die Energiewende ist richtig und wichtig, sie darf aber nicht zu Lasten von Umwelt- und Naturschutz geschehen. Allein wir Menschen tragen hierfür die Verantwortung“, so Neumann-Martin MdL weiter. Dass beides miteinander in Einklang zu bringen und möglich ist, zeigen Beispiele anderer Regionen im Land.

An den geplanten Standorten Ettlingen und Malsch wäre vor allem der auf der Vorwarnliste geführte Rotmilan durch die Errichtung und den Betrieb der Windkraftanlagen gefährdet. Die Greifvogelart gehört bereits seit längerem zu den äußerst schützenswerten Arten und ist in der Region beheimatet. „Seit der Regionalverband möglichen Vorranggebiete für Windkraftanlagen in den Bereichen Ettlingen und Malsch ausgewiesen hat haben mich zahlreiche Bürger aus diesen Regionen kontaktiert und ihren Unmut geäußert. Einige von ihnen schließen auch einen Wegzug aus der Region nicht aus“, so Neumann-Martin MdL.

Heute beginnen die Verhandlungen vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, vor dem die Gemeinden Ettlingen und Malsch gegen die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen in der Region Mittlerer Oberrhein geklagt hatten. Die Abgeordnete erwartet mit Spannung das Urteil dazu.

Die CDU-Politikerin hatte sich bereits in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, dass Windkraftanlagen ausschließlich an dafür belegbar geeigneten und rentablen Standorten und in Einklang mit der Natur gebaut werden dürfen.

Christine Neumann-Martin MdL fordert: „Bahnübergang in Pfinztal Söllingen muss bis zur Fertigstellung der Unterführung geöffnet bleiben“

| no comments | Allgemein Vor Ort | by: Andreas Köhler

In Pfinztal-Söllingen soll der beschrankte Bahnübergang durch eine Unterführung ersetzt werden. Bereits seit längerer Zeit ist der Bahnübergang für PKW gesperrt und nur noch Fußgänger und Fahrradfahrer können den straßengleichen Übergang nutzen. Die Deutsche Bahn möchte nun auch den Fußgängerübergang dauerhaft schließen und hat beim Eisenbahnbundesamt diese Schließung bereits beantragt.

„Die bereits errichtete Behelfsbrücke wird von den Söllinger Bürgern nicht als ausreichender Ersatz angesehen,“ berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin, „da beispielsweise Menschen mit Gehbehinderungen sowie der Fahrradverkehr diese Behelfsbrücke nicht nutzen können und einen Umweg von ca. 1,5 km in Kauf nehmen müssen.“

Der Pfinztaler CDU-Gemeinderat Achim Kirchenbauer und der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Frank Hörter hatten die Abgeordnete um Ihre Hilfe gebeten, Ihre Möglichkeiten zu nutzen, die Schließung des Bahnübergangs abzuwenden. Auch die Söllinger CDU-Ortsvorsitzende Kerstin Cee und der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Markus Ringwald sind mit der von der Deutschen Bahn angestrebten Lösung nicht einverstanden.

Für den Neubau der Unterführung ist die Planfeststellung noch nicht abgeschlossen und der Bau kann deshalb noch nicht beginnen. Für die Anwohner ist es nicht nachvollziehbar, dass der bisherige straßengleiche Bahnübergang für Fußgänger und Fahrradfahrer bereits jetzt geschlossen werden soll, obwohl mit dem Neubau der Unterführung noch gar nicht begonnen wurde.

Neumann-Martin hat den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann und den Konzernbevollmächtigten der DB AG für das Land Baden–Württemberg Herrn Thorsten Krenz aufgefordert, die Gemeinde Pfinztal in Ihrem Anliegen zu unterstützen, dass der bisherige straßengleiche Bahnübergang für Fußgänger und Fahrradfahrer bis zur Fertigstellung des Neubaus der Unterführung geöffnet bleiben soll.

Besuch im „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad. „Politik muss Hilfsbedürftigen und Schwachen mehr Aufmerksamkeit schenken“

13. November 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Thomas Bening

Bei ihrem Besuch im „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad konnte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL in dieser Woche ein Bild über die derzeitige Situation in einer Einrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung machen, denen das „Haus Spielberg“ ein Zuhause und Unterstützung im Bereich Pflege, Betreuung, Tagesstruktur und Beschäftigung bietet.
Einrichtungsleiter Frank Vischer thematisierte in diesem Zusammenhang auch die mangelnde Wertschätzung seitens der Politik für Pflegekräfte, Mitarbeiter der Behindertenhilfe oder Erzieher und Erzieherinnen. Er bedankte sich daher bei der CDU-Abgeordneten für ihren Besuch und das Interesse an der Arbeit und den Menschen vor Ort. Vischer betonte, dass man sich aus diesem Besuch einen nachhaltig wirksamen Dialog erhoffe. Der fachliche Austausch von Frau Neumann-Martin als ehemalige Fallmanagerin der Eingliederungshilfe und Frank Vischer als Leiter der Einrichtung AWO „Haus Spielberg“ zeigte auf, wie enorm wichtig die Diskussion und Kommunikation von Leistungsträgern und Leistungserbringern der Eingliederungshilfe ist. Die CDU-Abgeordnete sagte dem Einrichtungsleiter ihre Unterstützung zu und versicherte zugleich, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, vor allem aber bei den entsprechenden zuständigen Stellen in den Stuttgarter Ministerien für Einrichtungen wie das „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad einzusetzen. „Gerade jetzt muss die Politik den Hilfsbedürftigen und Schwachen unserer Gesellschaft zur Seite stehen und die nötige Unterstützung leisten“, so Neumann-Martin.

„Eisenmann will`s wissen“ – live und online

| no comments | Allgemein Vor Ort | by: Thomas Bening

Mit Schweinwerfern und Kameras im Live-Studio anstatt zum Anfassen vor Ort: So sieht die landesweite „Eisenmann will’s wissen“-Tour in Zeiten einer sich wieder ausbreitenden Pandemie aus. Eigentlich wäre die CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2021, Ministerin Dr. Susanne Eisenmann, im Rahmen ihrer Tour nach Ettlingen gekommen. Doch aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen in diesen Tagen haben die CDU Baden-Württemberg und die Spitzenkandidatin entschieden, diese Station auf der Tour live und online zu veranstalten. Am Mittwoch, den 18. November, um 18 Uhr findet „Eisenmann will`s wissen“ gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin MdL aus dem Live-Studio der CDU statt.

„Welche Sorgen und Nöte gibt es vor Ort? Was erwarten die Wählerinnen und Wähler von uns als CDU während und nach der Corona-Krise? Wo und wie wollen wir gemeinsam anpacken, um unser Land zukunftsfest zu machen? Klar ist: Ein ‚Weiter so‘ wird uns nicht in die Zukunft führen. In den kommenden Monaten möchte ich deshalb mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Denn als CDU wollen wir gemeinsam mit unseren Bürgern unser Land gestalten – mit neuen Ideen, Mut und Tatkraft“, sagt die CDU-Spitzenkandidatin, Dr. Susanne Eisenmann, im Vorfeld der Veranstaltung.

„Das Thema Corona und die Maßnahmen an Schulen und Kitas beschäftigt derzeit viele Lehrer und Eltern im Wahlkreis. Ich freue mich daher sehr über den gemeinsamen Austausch mit Kultusministerin Dr. Eisenmann“, so die CDU-Landtagsabgeordnete.

Die Online-Veranstaltung ist öffentlich und kann ohne Anmeldung unter folgendem Link www.eww.live sowie über Facebook unter fb.com/eisenmann.susanne aufgerufen werden. Über beide Kanäle können während der Veranstaltung Fragen an Susanne Eisenmann und CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL gestellt werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Weitere Details zur „Eisenmann will`s wissen“-Tour und zusätzliche Termine gibt es im Internet unter eww.cdu-bw.de

Wolfgang Bosbach wirbt für Demokratie

26. Oktober 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Thomas Bening

Ehemaliger Innen- und Rechtspolitiker mit Vortrag in Pfinztal
„Bei Corona kommt es auf jeden Einzelnen an“           

Mit einer „Tour d’Horizon“, einem umfassenden Überblick über die augenblickliche politische und gesellschaftliche Landschaft in Deutschland, der im ersten Teil unter dem Arbeitstitel „Corona und die Folgen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft“ stand, folgte der ehemalige bekannte Bundespolitiker Wolfgang Bosbach der Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten und Kandidatin für die nächste Landtagswahl für den Wahlkreis Ettlingen, Christine Neumann-Martin, und der CDU Pfinztal um den Vorsitzenden Frank Hörter nach Pfinztal-Söllingen. Mit der Corona-Pandemie geschuldeten streng umgesetzten Hygiene- und Abstandsvorschriften fanden die rund 100 Zuhörer in der Räuchlehalle sichere Veranstaltungsbedingungen vor. „Wir dürfen die sozialen Kontakte gerade in der schwierigen Zeit nicht verkümmern lassen“, gab Neumann-Martin in ihren einleitenden Worten als Begründung für die Veranstaltung. Sie stellte die Vita des früheren Innen- und Rechtspolitikers aus Bergisch Gladbach vor – 20 Jahre stets direkt in den Bundestag gewählt, 10 Jahre stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Union, sechs Jahre Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses – und betonte, dass Bosbach heute auch noch außerhalb der Politik gefragt sei. „Sein Wort hat noch starkes Gewicht“.

In seinem über einstündigen Vortrag bei durchgängig freier Rede war der Vollblutpolitiker – „Ich bin seit 48 Jahren politisch unterwegs“ – in seinem Element. Er überzeugte das beifallfreudige Publikum mit gewohnter Eloquenz, kompetentem Fachwissen und klarer, verständlicher Sprache oder, wie sich F.Hörter in seinem Schlusswort ausdrückte, der Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte in prägnanten Sätzen zu formulieren. „Mehr Bosbach würde der deutschen Politik guttun“, so Hörter. Die Werbung für die Demokratie („Das beste Deutschland, das es je gab“) wählte Bosbach zum Auftakt, bedauerte aber, dass unter den 30 Prozent an der Politik Interessierten nicht einmal zwei Prozent Mitglied einer Partei seien. Corona, „die Herausforderung für Staat und Gesellschaft“, sei nicht so überraschend gekommen. Man habe eine Pandemie in Planspielen bereits vor Jahren simuliert. Eine Lehre aus den jetzigen Erfahrungen müsse sein, dass wir in der Herstellung und Bevorratung im medizinisch-technischen Bereich autark werden müssen. Er plädierte für maßgeschneiderte staatliche Hilfen für die sehr unterschiedlich betroffenen Branchen. Es gelte immer zu klären, ob Maßnahmen notwendig („Beherbungsverbot ist es nicht“) und verhältnismäßig sind. Im Vergleich mit den Nachbarländern habe Deutschland das Allermeiste richtig gemacht. Auf den privaten Bereich als Ursachenquelle eingehend, betonte er, es komme auf jeden Einzelnen an, sonst würden staatliche Vorgaben ins Leere laufen. Es könne hier regional-lokal entschieden werden; Maßstäbe müssten aber trotz der Zuständigkeitskompetenz der Länder bundeseinheitlich sein. Auch Bosbach äußerte den Wunsch für die Zukunft: „Ich will mein altes Leben wieder haben“. Mit Vorsicht und Optimismus sollten wir in die Zukunft gehen.

Im zweiten Teil ging Bosbach auf das derzeitige Erscheinungsbild seiner Partei ein. Sich mit den wirklich wichtigen Fragen der Zeit zu befassen, sei bedeutsamer als das permanente Beschäftigen mit der Vorsitzfrage. Klärende Worte fand Bosbach auch für den Zusammenhang von wirtschaftlicher und sozialer Leistungsfähigkeit, der Energiepolitik, dem Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und der Rolle der Bildung, des wertvollen Parts der Pflegeberufe und der Polizei und der Ablehnung von gemeinsamer Sache mit Parteien von rechts und links außen. Mit der Feststellung „Es ist immer noch ein Glück, in Deutschland geboren zu sein und hier leben zu dürfen“ schloss der Referent seine Ausführungen.

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

Veröffentlicht in den BNN am 28.10.20

Christine Neumann-Martin MdL – 1000 Euro im Gepäck für Landes-Leichtathletik-Fest der Special Olympics in Ettlingen

23. September 2020 | no comments | Allgemein Vor Ort | by: Andreas Köhler

Die Ettlinger CDU Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL hatte in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Landes-Leichtathletik-Fest der Special Olympics Baden-Württemberg in Ettlingen übernommen.

„Als mich mein ehemaliger Leichtathletiktrainer vom SC 88 Bruchhausen, Ernst Speck, fragte, musste ich nicht lange überlegen und habe sofort zugesagt“, so Neumann-Martin in ihrer Eröffnungsrede im neuen Hans-Bretz-Stadion in Ettlingen-Bruchhausen. „Der Sport verbinde Menschen und überwinde Hürden, für eine funktionierende Gesellschaft habe er also große Bedeutung“, so die Landtagsabgeordnete weiter. „Die Special Olympics setzen dafür ein Zeichen und stärken die Inklusion nachhaltig. Die Politik werde die Bewegung weiter unterstützen und der Bund habe für die World Games der Special Olympics 2023 in Berlin bereits 35 Millionen Euro zugesagt.“
Neumann-Martin hatte am Eröffnungstag, am Mittwoch, noch kurzfristig € 1000,- für die Veranstaltung von Lotto Baden-Württemberg generieren können.

Firmenchef kämpft für Qualitätsstandards

22. September 2020 | no comments | Allgemein Vor Ort | by: Andreas Köhler

Staatssekretär informiert sich bei Steininger in Söllingen über Reparaturasphalt für den Straßenbau

Pfinztal (fini). Das Problem liegt gewissermaßen auf der Straße: Die Rede ist von Schlaglöchern im Straßenbelag, die für Verkehrsteilnehmer ärgerlich sind und teilweise auch eine Gefahr darstellen. Zur Ausbesserung der Schlaglöcher kommt Reparaturasphalt zum Einsatz. Was wenige wissen: Für diesen Asphalt gibt es so gut wie keine verbindliche Qualitätsnormen. Bei einem Besuch beim Pfinztaler Unternehmen Steininger Straßenbauprodukte hat sich Staatssekretär Steffen Bilger jetzt ein Bild davongemacht, wie es auch anders geht.

Sonst gebe es in Deutschland „für nahezu alle Bereiche Normen“, stellte Christine Neumann-Martin, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Ettlingen, fest. Sie hatte den parlamentarischen Staatssekretär für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, zum Besuch nach Söllingen eingeladen.

Welche Folgen die unzureichenden Qualitätsvorgaben bei Reparaturasphalt haben, schilderte Bernd Steininger: „In vielen der Reparaturasphalten sind mineralölstämmige Lösungsmittel sowie Altöle und Bitumenabfälle enthalten“. In Baden-Württemberg werden seiner Einschätzung nach „bei circa 90 Prozent der Autobahnen nicht dauerhaft und mit gefährlichen Lösungsmitteln versetzten Reparaturasphalte“ eingesetzt. Das hat Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die nach dem Umgang mit solchen Asphalten über Kopfweh klagen. Auch für die Umwelt, speziell für das Grundwasser, stellten die Mischungen eine Gefahr dar. Durch den Einsatz von „tausenden Tonnenungeprüften Materials, das überhaupt nicht aushärtet, entstehen durch Regen und Hitze gefährliche Schmierfilme“. Geschieht dann ein Motoradunfall, dann wird dieser in der Regel nicht mit dem ausgebesserten Schlagloch in Verbindung gebracht „da die Motorradfahrer meist noch ein Stück weiter schlittern“, so Steininger.

Das überhaupt solche Asphalte verwendet liegt an der Art der Beschaffung: „Beim Einkauf des Reparaturasphalts steht der niedrige Preis ganz eindeutig vor der Qualität“, wie Steininger schildert. Zwar gebe es inzwischen ein Hinweispapier, das „in Urteilen als Stand der Technik aufgeführt wird“. Aber in diesem Hinweispapier würden „wesentliche Qualitätsparameter“ fehlen, so der Firmenchef. In den Augen von Steininger ist es wichtig, dass man von Seiten der Politik „verbindliche Qualitätsvorgeben“ festsetzt und für mehr Transparenz sorgt. Werden die verwendeten Inhaltsstoffe aufgeführt, dann stelle dies auch einen Schutz für diejenigen dar, die mit den Materialien umgehen.

BNN vom 24.09.2020 (Ausgabe HARDT Nr. 222/2020)

Christine Neumann-Martin MdL – Aktuelle Situation an den Badeseen in Baden-Württemberg

1. September 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Andreas Köhler

Die heißen Sommertage haben an den Badeseen in der Region aufgrund der durch Corona bedingten Begrenzungen der Besucherzahlen zu langen Warteschlangen geführt, Abstandsregeln konnten somit nicht mehr eingehalten werden. Auch auf den Zufahrtsstraßen herrschte regelmäßig Chaos, so dass immer wieder Polizeistreifen anrücken mussten. Die Folge war, dass Parkplatz und Zufahrtsstraßen bspw. rund um den Epplesee in Rheinstetten kurzerhand geschlossen wurden.
Diese Situation hat zu Hause gebliebene Urlauber zunehmend dazu veranlasst, nicht als Badeseen ausgewiesene Gewässer auf zu suchen, die sicherheitstechnisch nicht überwacht werden. Dies brachte große Gefahren mit sich.

Mit diesem Anliegen wandte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin an das Ministerium für Soziales und Integration, mit der Bitte, über eine Lockerung in den Freibädern nachzudenken und eine Erhöhung der Besucherzahlen von ca. 20% je Zeitfenster in Erwägung zu ziehen.
Laut Ministerium „könne dieser Problematik durch eine Erhöhung der Kapazitäten der Freibäder nicht begegnet werden“. Unter Berücksichtigung auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens werde man aber „bei anstehenden Entscheidungen über eine Verlängerung und evtl. Veränderung der Verordnung auch die Problemlagen und Veränderungsvorschläge in die Überlegungen mit einbeziehen“, so die Antwort aus Stuttgart.

Die Corona-Verordnung Bäder und Saunen des Kultus- und Sozialministeriums tritt am 13.September außer Kraft.

Neumann-Martin besucht die neue Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten in Rheinstetten

19. August 2020 | no comments | Allgemein Vor Ort | by: Andreas Köhler

Am 23. Mai 2019 wurde der Grundstein für eine neue Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten gelegt, nach 14 Monaten Bauzeit waren die neuen Räumlichkeiten bereits bezugsfertig.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin besuchte nun den Neubau, der von der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe für 6 Mio. € errichtet wurde. HWK-Hauptgeschäftsführer Michael Auen führte die Abgeordnete stolz durch die neuen Räumlichkeiten, die nun hell und freundlich gestaltet eine angenehme Arbeitsatmosphäre mit viel Platz bieten.

Im neuen Gebäudekomplex können bis zu 110 Menschen mit psychischer Erkrankung, erworbenen Hirnschädigungen bzw. Mehrfachbehinderungen Förderung, Arbeit und Tagesstruktur finden. Die bisherige Betriebsstätte der HWK in Ettlingen wird trotz des Neubaus in Rheinstetten weiter genutzt. Die neu gewonnenen Kapazitäten werden dazu verwendet, eine Versorgungslücke im Landkreis zu schließen und durch dezentrale Standorte eine wohnortnahe Beschäftigung zu ermöglichen.

„Wir versuchen unsere Arbeiten hier an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen mit Behinderungen anzupassen und sie nicht in ein vorhandenes System zu zwängen“ erklärte der HWK-Chef der Abgeordneten.

Nach dem Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention darf niemand aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden.

Die HWK bietet zusammen mit dem Inklusionsunternehmen worKA gGmbH, bei der Herr Michael Auen ebenfalls Geschäftsführer ist, aktuell für rund 1.500 Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Dass Inklusion funktioniert, zeigt sich auch an den vielen CAP-Supermärkten in der Region Karlsruhe/Ettlingen, die teils von der HWK, teils von der worKA gGmbH betrieben werden. Seit Mai dieses Jahres hat die worKA den Betrieb des Restaurants EXO im Exotenhaus im Karlsruher Zoo übernommen, in dem auch Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Gastronomie und Service ausgebildet werden können.

„Bis die Inklusion wirklich als selbstverständlich in der Gesellschaft betrachtet wird, müssen noch viele dicke Bretter gebohrt werden. Die HWK bieten mit ihren Einrichtungen vielfältige Möglichkeiten, echte Inklusion zu ermöglichen und sind damit beispielhaft im Land Baden-Württemberg“, erklärt Neumann-Martin nach ihrem Besuch der Betriebsstätte in Rheinstetten.