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Gemeinde Waldbronn bekommt Landeszuschuss für die Beseitigung eines Unfallschwerpunktes

Christine Neumann-Martin MdL (CDU): „Klares Bekenntnis des Landes für kommunale Infrastruktur“

Barbara Saebel MdL (Grüne): „Die Kreuzung Friedensstraße/Stuttgarter Straße wird damit vor allem für Radfahrer sicherer.“

Stuttgart/Waldbronn. Das Land unterstützt die Gemeinde Waldbronn mit einem Zuschuss von 173.000€ für den Umbau der Friedensstraße, freuen sich die Ettlinger Landtagsabgeordneten Barbara Saebel (Grüne) und Christine Neumann-Martin (CDU). Den Hauptteil der Finanzierung, 515.000€, teilen sich Landkreis und Gemeinde. Der Einmündungsbereich Friedensstraße in die Stuttgarter Straße wird so umgestaltet, dass besonders die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht wird, denn der Knotenpunkt Stuttgarter Straße/Friedensstraße ist bisher ein Unfallschwerpunkt. Barbara Saebel: „Die Hoffnung ist, den Unfallschwerpunkt Friedensstraße vor allem für Radfahrer zu entschärfen, mit übersichtlicher Wegführung und breiteren Fuß- und Radwegen, Fahrbahnmarkierungen und freier Sicht.“ Diese Maßnahme komme allen Verkehrsteilnehmern zugute, so Neumann-Martin und erhöhe auch die Attraktivität der Gemeinde. „Es ist ein klares Signal des Landes für die kommunale Infrastruktur.“

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Der Gehweg auf der Westseite der Stuttgarter Straße wird zu einem Fuß- und Radweg verbreitert. Für Radfahrer, die Richtung Ortsmitte fahren, soll eine übersichtlichere Einfädelung nach der Grundstückszufahrt Blumen Kraft geschaffen werden. Ortsauswärts entsteht parallel zum Fahrbahnrand im Bereich der Friedensstraße ein rot gekennzeichneter Fahrradstreifen. Die dreieckige Verkehrsinsel in der Friedensstraße wird zur Querungshilfe umgebaut. Dadurch, dass der Fuß- und Radweg verbreitet wird, werden auch die Sichtbeeinträchtigungen verringert.

Hintergrundinformation

Mit der Einigung des Bundes und der Länder zur Neuordnung der bundesstaatlichen Finanzbeziehungen entfallen ab dem Jahr 2020 die Zuweisungen des Bundes nach dem Entflechtungsgesetz. Im Gegenzug erhalten die Länder künftig mehr Geld aus dem Umsatzsteueraufkommen, das in den allgemeinen Haushalt fließt. Neben den Mitteln, die die Kommunen aus dem Finanzausgleich pauschal vom Land für ihre Verkehrsinfrastruktur erhalten, gibt es für bestimmte Maßnahmen Fördermöglichkeiten nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Es handelt sich dabei um Mittel des Bundes, die das Land verteilt. In diesem Jahr stehen 100 Millionen Euro für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung.

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